Schonender Gelenkersatz für aktive Beweglichkeit

Die Ärzte der Fachabteilung Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin und Endoprothetik am Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda bemühen sich schon immer besonders, wenn es um eine schnelle Wiederherstellung der Mobilität und Wiedererlangung der normalen, körperlichen Leistungsfähigkeit geht. Hier nutzen sie modernste operative Verfahren und postoperative Behandlungskonzepte, um die uneingeschränkte, schmerzfreie Mobilität der Patienten zu erzielen.

Dr. med. Jörg Beardi Chefarzt, der Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin und Endoprothetik am Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda.

Ein übermäßiger Verschleiß von Gelenkknorpel und Knochen kann durch Arthrosen also Entzündungen, Fehlbelastungen, Frakturen, Luxationen (Ausrenkung des Gelenks), der sogenannten avaskulären Nekrose, bei welcher der Knochen im kugelförmigen Gelenk abstirbt bzw. altersbedingte Veränderungen entstehen und verursacht Schmerzen bei alltäglichen Bewegungsabläufen. Verschafft konservative Physiotherapie keine Schmerzlinderung, kann nach weiterführender Diagnostik durch Fachärzte ein künstlicher Gelenkersatz empfohlen werden, mit dem Ziel, das Hüft- oder Kniegelenk im Anschluss wieder reibungslos sowie schmerzlos nutzen zu können. Damit wird die Lebensqualität mit Teilhabe an Freizeit- oder Sportaktivitäten wieder gesichert.

Die neue minimalinvasive Operationstechnik „SuperPath“ ist ein muskelschonender Gelenkersatz für mehr aktive Beweglichkeit. Der Zugang bei der SuperPath-Technik ist ein Superior, sprich ein „hoher“, hinterer, „dorsaler“ Zugang zum Hüftgelenk, der aufgrund des Erhalts aller Muskeln, sowie dem Verschluss der Gelenkkapsel nach Implantation, sehr weichteilschonend und sofort postoperativ belastbar ist, ohne Bewegungs-
oder Belastungseinschränkungen. Während des operativen Eingriffs werden die geschädigten Teile des Hüftgelenks durch glatte, solide Oberflächen ersetzt, sodass das Gelenk reibungslos arbeiten kann. Durch die Verwendung von Ceramic Inlays, dies sind aus Keramik modellierte Einzelstücke, sind die Standzeiten außerdem erwartungsgemäß lang für eine individuelle Patientenversorgung und optimalen Hüftgelenkersatz. Ferner wird ein hochwertiger Metallschaft implantiert mit dem die Kugel im Schaft des Knochens verankert wird und so für eine hohe Stabilität sorgt. Im Übrigen kann die Super Path-Technik auch bei Wechseloperationen angewendet werden, sollte ein Verschleiß einer schon einliegenden Prothese vorliegen.
Im Anschluss an die Operation beginnt dann die Aktivierung des Patienten mit Hilfe von Physiotherapie, sodass die Mobilität und Fitness sehr schnell wieder erreicht wird. Durch das Zusammenwirken der gewebeschonenden OP-Technik und der anknüpfenden Mobilisierung werden dem Patienten eine adäquate als auch ideale Versorgung und Behandlung zuteil.

Ein großer und schwergewichtiger Mann hat seit Jahren starke Schmerzen am Hüftgelenk, sodass er nur noch kurze Strecken an Unterarmgehilfen zurücklegen konnte und unter Dauerschmerzen (auch in Ruhe) litt. Trotz ausgeprägter Arthrose und des Übergewichtes konnte die SuperPath-Operationstechnik durchgeführt werden.

Der Patient ist in diesem Fall nach nur sieben Wochen Post-OP mit letzter Kontrolle durch Ärzte der Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda, fast schmerzfrei und geht wieder frei ohne Unterarmgehhilfen.

 

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