Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schwerhörigkeit und Demenz?

Hörwelt Heitkötter informiert:

Kann eine Schwerhörigkeit tatsächlich zu einer Demenz führen oder diese verstärken? Es gibt inzwischen Studien, die diesen Zusammenhang überprüfen.

Interessant zu wissen ist, dass eine beginnende Altersschwerhörigkeit, auch Presbyakusis genannt, in erster Linie nicht allein durch laute Schallereignisse ausgelöst wird. Sondern, wie die Ärzte Zeitung online berichtet, wird vielmehr von einer zentralen Störung in der Verarbeitung akustischer Signale ausgegangen. Auch bei Demenz liegt eine solche Störung vor. Oft wird beides auch in direktem Zusammenhang gebracht. Inwieweit eine Demenz tatsächlich auf ein Schwerhörigkeit zurück zu führen ist, untersuchte kürzlich ein Forscherteam in Dublin.

Stimmt es, dass etwa jeder Dritte über 65 Jahre an altersbedingter Schwerhörigkeit leidet? Salopp gesagt, liegt die Begründung vermutlich darin, dass mit einer unversorgten Hörminderung das Verstehen schwieriger und über lange Zeit sogar einfach verlernt wird. Gerade im Frühstadium einer Alters-Hörminderung unterstützt das Kurzzeitgedächtnis und das für Faktenwissen zuständige semantische Gedächtnis die Sprachwahrnehmung, also das Verstehen. Hat man schon lange Zeit keine korrekten Höreindrücke mehr erhalten, beeinträchtigt das die Verarbeitung des Gehörten und damit auch das Erkennen von Wörtern und Geräuschen nachhaltig!

Wie lässt sich das begründen?

Die für das Hören verantwortlichen Hirnbereiche bauen sich aufgrund der Nicht-Nutzung ab. Das Gemeine daran ist: Das Ganze ist ein schleichender Prozess. Der Hörentwöhnte fragt dauernd nach und zeigt eine langsamere Reaktion auf Gehörtes (vermeintlich „schwer von Begriff“). Das liegt daran, dass etwas, was nicht richtig gehört und verstanden wurde, auch nicht im Kurzzeitgedächtnis gespeichert werden kann! Auch bei einer Demenz liegt eine Störung im Kurzzeitgedächtnis vor, die sich ebenfalls in einer Beeinträchtigung der verbalen Kommunikation äußert und kognitive Funktionen hemmt. Das wird besonders deutlich, wenn alltägliche Geräusche, z.B. Fahradklingeln bei Gefahr nicht erkannt und zugeordnet werden können.

Bemerkenswert für die Forscher war die Beobachtung, dass der Einsatz von geeigneten Hörsystemen sich positiv auf die kognitiven Funktionen auswirkt. Besonders das Kurzzeitgedächtnis, dass die Sprachwahrnehmung unterstützt, profitiert von einer besseren Aufnahmefähigkeit. Wer also geistig fit bleiben möchte, sollte sein Gehör regelmäßig prüfen lassen und für gutes Hören sorgen. Hörwelt Heitkötter ist ein Inhaber geführtes Hör-Akustik-Fachgeschäft, offene und ehrliche Beratung steht bei uns an erster Stelle. Eine Beratung kostet nichts. Für eine Zweitmeinung stehen wir auch zur Verfügung. Sie können auch einfach nur „Schnuppern“ und sich zeigen lassen, was es für besseres Hören gibt.

Wir freuen uns auf Sie!

 

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