Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurge – Zentrum für Minimal Invasive Chirurgie – ist eine Kernklinik des St. Vinzenz Hospitals in Dinslaken und ein anerkanntes Zentrum für Minimal Invasive Chirurgie.

Das Kompetenz-Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie (v.l.n.r.: Oberarzt Nikolaidis, Oberärztin Dr. Take, Chefarzt Dr. Peitgen, Geschäftsführender Oberarzt Dr. Pitt)

Viszeralchirurgie bezeichnet den chirurgischen Schwerpunkt für die operative Behandlung der Eingeweide von Hals, Brustkorb und Bauch, für die umgebenden Weichteile und die Körperoberfläche. Folglich sind Viszeralchirurgen spezialisierte Allgemeinchirurgen mit besonderer Ausbildung und Expertise für die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen der Körperhülle und des Körperinnern, etwa Leistenbrüchen, Tumoren, Erkrankungen der Drüsen und des Magen-Darm-Trakts. Sie verfügen über fundierte medizinische und anatomische Spezialkenntnisse und beherrschen endoskopische, minimal invasive und offene Operationstechniken.

Als viszeralchirurgisches Zentrum bieten die Spezialisten im St. Vinzenz Hospital Dinslaken ihre hervorragenden Therapiemöglichkeiten an. Geleitet wird die Klinik von Chefarzt Dr. med. Klaus Peitgen. Der international anerkannte Experte für Hernienchirurgie engagiert sich seit vielen Jahren in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses und ist in diesem Zusammenhang auch als Autor und Herausgeber einer preisgekrönten multimedialen Operationslehre der Minimal Invasiven Chirurgie in Erscheinung getreten. Unterstützt wird Dr. Peitgen durch ein kompetentes Oberarzt-Team (siehe Foto links) sowie Assistenzärztinnen und -ärzte und chirurgisch-technische Assistentinnen (CTA) und ein engagiertes Pflege-Team. Die Arbeit von Dr. Peitgen und seinen Kollegen bildet das gesamte Behandlungsspektrum der modernen Viszeralchirurgie ab. Dabei bietet die Klinik insbesondere auf dem Gebiet der minimal invasiven Chirurgie Verfahren an, die weit über den üblichen Standard hinausgehen. Weitere Schwerpunkte sind die Antirefluxchirurgie (Operationen gegen Sodbrennen) und die Adipositaschirurgie sowie die Hernienchirurgie.

Die Klinik ist von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) als Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert worden. Seit Jahren wird Dr. Peitgen in der „Focus-Liste“ unter den besten Hernienchirurgen Deutschlands aufgeführt.

Patienten mit Krebsleiden werden nach den aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien behandelt und in jeder Phase in der interdisziplinären Tumorkonferenz („Tumorboard“) besprochen und geführt.

Die Klinik gehört zu den von der CAMIC (Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Minimal Invasive Chirurgie) anerkannten Zentren für Minimal Invasive Chirurgie und ist mit einer eigenen endoskopisch-diagnostischen Funktionseinheit sowie einem hochmodernen Operationstrakt mit Integration aller zurzeit zur Verfügung stehenden Technologien ausgestattet. Bei sämtlichen Eingriffen kommen ausschließlich erstklassige Instrumente und Materialien namhafter Hersteller zum Einsatz. Zweimal im Jahr veranstalten Dr. Peitgen und sein Team Laparoskopie-Workshops, bei denen Chirurgen aus dem gesamten Bundesgebiet die Techniken der sogenannten Schlüssellochchirurgie erlernen und trainieren.

Die Patienten werden in neuen modernen Patientenzimmern und in einem speziellen viszeralchirurgischen Operationstrakt versorgt. Für die Behandlung schwerst übergewichtiger Patienten sind speziell „Adipositas-
zimmer“ gestaltet worden. Ein spezielles Schwergewichts-CT sorgt dafür, dass auch bei massivem Übergewicht vor und nach den Operationen CT-Untersuchungen stattfinden können.

Alle gängigen Verfahren der Bauch-, Drüsen- und Bauchdeckenchirurgie werden vorzugsweise unter Anwendung minimal invasiver Zugangstechniken durchgeführt. Funktionelle Erkrankungen, wie z.B. die gastro-ösophageale Refluxerkrankung (Sodbrennnen) werden im hauseigenen gastrointestinalen Funktionslabor, in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin, untersucht. Bei der Großzahl der Eingriffe am Verdauungstrakt kommt das fortschrittliche Fast-Track-Verfahren zum Einsatz. Die wesentlichen Aspekte dabei sind sie Verwendung der Schlüsselloch-Chirurgie oder besonders günstiger Schnittführungen, die kontinuierliche Schmerztherapie über Rückenmarkskatheter, während und nach der Operation, sowie ein weitgehender Verzicht auf Wunddrainagen und Magenschlauch. Mit der Ernährung und dem körperlichen Wiederaufbau wird so früh wie möglich wieder begonnen, idealerweise noch am Tag der Operation. Die Summe dieser Maßnahmen trägt zu einer schnellen Genesung bei.

Bei aller Innovation und Modernität kommen bei Dr. Peitgen und seinem Team auch die persönliche Einfühlung und die Rücksicht auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Patienten nie zu kurz. „Wir denken immer daran, dass es außer fachlicher Kompetenz und technischer Perfektion bei unserem Anspruch eines ganzheitlichen Ansatzes stets auch einer großen Portion menschlicher Zuwendung bedarf, um unseren Patienten rundum gerecht zu werden“, bekräftigt der erfahrene Chefarzt.

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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie