Die Orthopädie im MediaPark gilt insbesondere bei vielen Sportlern aller Leistungsklassen als erste Adresse bei sämtlichen Problemen des Bewegungsapparates. So vertrauen beispielsweise auch der beliebte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln sowie der vielfache Eishockey-Meister Kölner Haie (KEC) auf die Expertise der Spezialisten aus der MediaPark Klinik. Als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ist PD Dr. Marc Banerjee spezialisiert auf die konservative und operative Behandlung aller verschleiß- und unfallbedingten Schultererkrankungen.

Er hat zahlreiche wissenschaftliche Artikel zum Thema Schulter- und Ellenbogenchirurgie sowie Sporttraumatologie in renommierten internationalen Fachzeitschriften publiziert. In der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) ist er Vorsitzender der Kommission „Leitlinie und Begutachtung“. Außerdem betreut Dr. Banerjee als Mannschaftsarzt das U21-Team des 1. FC Köln sowie die Nachwuchsabteilung des Vereins.

Ein besonderes Anliegen des renommierten Gelenkspezialisten ist, im Rahmen seiner Tätigkeit in der MediaPark Klinik überholte Vorurteile gegenüber medizinisch sinnvollen Schulteroperationen abzubauen. Tatsächlich werden chirurgische Eingriffe an der Schulter noch von vielen Patienten noch mit großer Skepsis betrachtet, obwohl diese operativen Therapieverfahren bei richtiger Indikationsstellung und bei einem spezialisierten, erfahrenen Operateur eine hohe Erfolgsrate vorweisen können. Neben der fachlichen Expertise und der persönlichen Kunstfertigkeit des behandelnden Arztes haben auch hochmoderne Operationstechniken unter Anwendung minimalinvasiver und gewebeschonender Verfahren einen hohen Anteil an diesem erfreulichen Trend. Ein gutes Beispiel für den bemerkenswerten Fortschritt auf dem Feld der Schulterchirurgie ist die positive Entwicklung im Bereich der künstlichen Schultergelenke. Heutzutage führen künstliche Schultergelenke in der Regel zur erhofften Schmerzbefreiung und haben eine gute Funktion in der Schulter zur Folge.

Zum einen gibt es hierbei die anatomischen Prothesen, die zumeist bei Arthrosen des Schultergelenkes eingesetzt werden, wenn die umgebenden Sehnen der Rotatorenmanschette (ein Komplex aus 4 Muskeln bzw. Sehnen, die gemeinsam die Armhebung und -drehung kontrollieren) intakt sind. Diese Implantate können heutzutage zumeist ohne Schaft eingesetzt werden, was eine etwaige Wechseloperation im Falle einer Lockerung erleichtert. Zum anderen gibt es die inversen Prothesen, bei denen die normale Kopf- und Pfannenanatomie umgekehrt wird. Hiermit wird bei nicht reparablen Sehnenrissen der Schulter, mit und ohne Arthrose, zumeist eine gute und schmerzfreie Schulterfunktion erzielt. Beide modernen Prothesenarten führen normalerweise zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität der Patienten und verfügen über eine hohe Lebensdauer. Die Implantation wird in Vollnarkose durchgeführt, dann ist mit einem einwöchigen Klinikaufenthalt inklusive Schmerzkatheter nach der OP zu rechnen. Außerdem muss der Arm nach der OP für vier Wochen in einer Schlinge verbleiben. Die Krankengymnastik beginnt schon am ersten Tag, die Fadenentfernung erfolgt nach 12 Tagen. Sechs Wochen nach der OP findet für drei Wochen eine ambulante oder stationäre Reha statt, anschließend ist eine normale Teilnahme am Alltag möglich. Insgesamt beansprucht die gewissenhafte Nachbehandlung etwa 6 bis 8 Monate.

Eine weitere fortschrittliche Operationstechnik der Schulterchirurgie stellen die arthroskopischen Sehnennähte bei Rissen der Rotatorenmanschette dar. Werden diese zumeist verschleißbedingten Risse nicht operiert, zieht sich die Sehne zunehmend zurück und der Muskel verliert an Umfang, woraus häufig eine schlechte Funktion und Schmerzen resultieren. Bei der Operation werden arthroskopisch die betroffenen Sehnen wieder an ihrem Ursprung am Oberarmknochen refixiert und Platz unter dem Schulterdach geschaffen. Moderne Techniken ermöglichen hierbei eine stabile Fixation mit einer hohen Erfolgsrate in Bezug auf die Sehnenheilung und Schmerzbefreiung. Eine zusätzlich verbesserte Sehnenheilung wird nachweislich durch Mikrofrakturierung des knöchernen Sehnenansatzes während der OP zur Gewinnung von Stammzellen aus dem Kochenmark erreicht. Auch die Eingriffe an der Rotatorenmanschette finden in Vollnarkose statt. Das weitere Vorgehen nach der Operation ähnelt bis auf die Reha dem oben skizzierten Verlauf nach dem Einsetzen einer Schulter-Endoprothese, mit besonderem Fokus auf Kräftigungsübungen des komplexen Muskel- und Sehnenapparates.

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Orthopädie MediaPark
Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin
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