So individuell wie jeder Patient – Die IOZK Immuntherapie zur Krebsbehandlung

Dr. Stücker

Die ursprüngliche Idee klingt so simpel wie genial: Wir nutzen die körpereigenen Abwehrkräfte im Kampf gegen den Krebs. Aus diesem Gedanken heraus entwickelten Wissenschaftler schon vor vielen Jahrzehnten erste Therapieverfahren, um das Immunsystem als stärksten Helfer im Kampf gegen den Krebs zu aktivierten. Besonders in den letzten Jahren wurden außerordentliche Fortschritte erzielt. Heute kann man schon zweifelsfrei sagen, dass die immunonkologische Therapie die Behandlung von Tumorerkrankungen revolutioniert hat. Sie hat sich neben der Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie als zusätzliche Säule etabliert. Immuntherapeutische Wirkstoffe schlagen nicht in allen Fällen an. Aber den Patienten, die auf die Therapie gut ansprechen, ermöglichen sie ein längeres Überleben bei oftmals guter Lebensqualität.

IOZK – ein Behandlungszentrum im Herzen Köln
Das Immun-Onkologische Zentrum Köln hat sich dieser Aufgabe verschrieben. „Das Leben unserer Krebspatienten zu verlängern und Ihnen eine schonende aber Erfolg versprechende Therapie anzubieten, das ist unser starker gemeinsamer Antrieb am IOZK“, sagt der Geschäftsführer Dr. rer. nat. Wilfried Stücker, der 1985 die Einrichtung initiiert hat. Das IOZK ist ein gewachsenes, 60-köpfiges Team, bestehend aus Ärzten, Naturwissenschaftlern, Krankenpflegern und Labormitarbeitern, das auf dem Gebiet der immunologischen Behandlung von Krebserkrankungen Außergewöhnliches leistet. Es besteht aus einem Behandlungszentrum mit eigenem GMP-Reinraumlabor im Zentrum Kölns. Auf 2.300 Quadratmetern finden sich neben den Untersuchungs- und Behandlungsräumen Konferenzsäle, Verwaltung und moderne Laboratorien der höchsten Qualitätsklasse. Die spezialisierten Mitarbeiter betreuen jedes Jahr etwa 500 Patienten aus der ganzen Welt.

Die dendritische Zelltherapie des IOZK

Die IOZK Immuntherapie – individuell, wie jeder Patient
Das IOZK bietet eine einzigartige Konstellation für eine optimale Immuntherapie. Hier wirkt zusammen was die größten Erfolgschancen verspricht: ein Team herausragender Experten und eine speziell entwickelte Therapieform, die individuell für jeden Patienten geplant wird: die IOZK Immuntherapie. Denn jede Krebserkrankung ist individuell und sollte dementsprechend auch individuell betrachtet und behandelt werden. Die IOZK Immuntherapie funktioniert, indem sie das körpereigene Immunsystem mit einem speziell hergestellten Impfstoff aktiviert, damit dieses von sich aus gegen das Tumorwachstum vorgehen kann. Die Therapie bekämpft zielgerichtet und personalisiert den Tumor des Patienten ohne gesunde Zellen zu zerstören. Die Basis bildet eine umfassende Laboranalyse des Immunsystems. Auf dieser Grundlage entscheidet
das Ärzteteam mit Beratung der Wissenschaftler, welche Behandlungsmethode und Folgebetreuung am besten geeignet ist. Bei der Betrachtung werden alle verfügbaren Methoden der Krebsbehandlung mit einbezogen. Von der immunologischen Behandlung bis zur klassischen Chemotherapie. Die Bestandteile der IOZK Immuntherapie sind die Virotherapie, immunologisch wirksame Hyperthermieverfahren, die Tumorimpftherapie – mit dem patienteneigenen Impfstoff IO-VAC®, die Beeinflussung des Tumormikromilieus, die Therapie mit Checkpoint Inhibitoren und die Optimierung des Mikronährstoff-Vitaminhaushalts des Patienten. „Mit der IOZK-Immuntherapie bieten wir eine hoch individuelle und schlussendlich hochgradig personalisierte Krebstherapie an. So kann die Behandlung jedem Patienten den größtmöglichen Erfolg bringen“, berichtet Prof. Dr. Volker Schirrmacher, der die wissenschaftliche Leitung am IOZK inne hat. Er forschte über 30 Jahre am deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und leitete dort die Abteilung für „Zelluläre Immunologie“.Nach diesem Prinzip können grundsätzlich alle soliden Krebsarten therapiert werden, beispielsweise Gehirn- tumore, Brust-, Darm-, Lungen-, Haut- oder Prostatakrebs.

Der patienteneigene Impfstoff „IO-VAC®“
Grundlage und entscheidende Komponente der speziellen Immuntherapie ist, der im IOZK-Labor entwickelte, patienteneigene Impfstoff „IO-VAC®“. Europaweit hat das IOZK, als einzige Einrichtung, eine Herstellungserlaubnis erhalten, diesen patienteneigenen Impfstoff zu produzieren. Dabei werden, vereinfacht gesagt, onkolytische Viren und patienteneigene Tumoranti-
gene mit patienteneigenen dendritischen Zellen zu dem persönlich abgestimmten Wirkstoff IO-VAC® kombiniert. Dieser aktiviert in der Folge das Immunsystem zur Bekämpfung des Tumors. „Da jeder Tumor anders ist, erzielt man die besten Ergebnisse, wenn man mit patienteneigenen dendritischen Zellen gegen den einzigartigen Satz von Tumorzellen vorgeht“, berichtet Stefaan Van Gool MD. PhD., medizinischer Leiter der Translationalen Onkologie am IOZK. Als Facharzt für pädiatrische Hämato-Onkologie hat er jahrelang die Anwendung von Impfungen gegen Krebs wissenschaftlich erforscht.

Zielgerichtet gegen den Tumor – nahezu nebenwirkungsfrei
Im Unterschied zur Chemotherapie, bei der großflächig kranke und gesunde Zellen zerstört werden, und unter dem der gesamte Organismus leidet, werden im Rahmen dieser Immuntherapie, gezielt nur die Krebszellen durch das eigene Immunsystem bekämpft. Die Therapie ist somit für den Patienten gut verträglich und bietet eine nachhaltige Schutzfunktion.

Heute schon nutzen, was morgen erst kommt
„Die moderne Krebsforschung bestätigt immer häufiger, dass unser Weg der richtige ist“, so Dr. Wilfried Stücker. Als Translationseinrichtung arbeitet das IOZK kontinuierlich daran, aussichtsreiche neuartige Behandlungsmethoden zur klinischen Anwendung zu bringen. Dadurch werden den Patienten bereits heute wissenschaftlich fundierte Therapieoptionen zugänglich, deren allgemeine Zulassung erst in vielen Jahren zu erwarten ist.

Kontakt
IOZK Immun-Onkologisches Zentrum Köln
Hohenstaufenring 30-32, 50674 Köln
Tel.: +49 (0)221- 42 03 99 25
E-Mail: info@iozk.de
Internet: www.iozk.de