Gesunder Schlaf – Neue Lebensqualität

Seit seiner ärztlichen Assistenzzeit 1986 beschäftigt sich Dr. Riccardo Stoohs mit der Thematik Schlaftherapie. Der Mediziner war an mehreren Forschungseinrichtungen im In- und Ausland tätig und erarbeitete sich umfassende Kenntnisse in diesem Bereich. Heute gehört Dr. Stoohs zu den führenden Experten auf dem Gebiet der internationalen Schlafmedizin. Er ist Mitautor des international anerkannten Lehrbuchs der Schlafmedizin:“ Principles and Practice of Sleep Medecine“.

Somnolab Essen

1996 gründete er mit seinem ärztlichen Kollegen, Dr. H-C Blum, die Somnolab Privatkliniken für Schlafmedizin in Deutschland und startete mit Somnolab in Dortmund. 2005 wurde unter seiner Leitung das Somnolab Essen, Schlaflabor am Alfried Krupp Krankenhaus, eröffnet. Die Schlafmedizin gehört auch zu den Schwerpunkten der Pneumologischen Gemeinschaftspraxis in Dortmund und Schwerte mit der Dr. Stoohs (Prof. der Stanford Universität) kooperiert. Abklärung und Behandlung von Schnarchen mit und ohne Atemstörungen gehören hier ebenso zur täglichen Routine wie die Betreuung von Patienten, bei denen eine nächtliche Beatmungstherapie durchgeführt wird. Geleitet von Dr. Blum und Dr. Stoohs erfüllt hier die Somnolab Privatklinik für Schlafmedizin ihren Zweck.

POLYSOMNOGRAPHIE

Die „große Schlaflaboruntersuchung“ ermöglicht es den Medizinern genaue Aussagen über die Schlafqualität und alle störenden Faktoren des Patienten zu machen. Wichtiger Bestandteil dieser Untersuchung ist die sogenannte Schlafstadienanalyse, die aufwendig manuell ausgewertet wird. Auch die eventuelle Einleitung einer nCPAP – Therapie, (Atemhilfe, die das Zusammenfallen der Atemwege im Schlaf und damit Atemaussetzer und auch das Schnarchen verhindert), erfolgt unter polysomnographischer Kontrolle. Eine Besonderheit ist, dass diese Untersuchung bei gesetzlich versicherten Patienten im Schlaflabor ambulant erfolgt, während sie für privat versicherte Patienten und solche mit stationärer Zusatzversicherung, stationär in den Somnolab privaten Schlafkliniken in Dortmund oder Essen durchgeführt wird.

UNTERSCHÄTZTE SCHLAFSTÖRUNGEN

Heute sind über 80 Schlafstörungen bekannt. Sie können bei Kleinkindern ebenso auftreten wie im hohen Erwachsenenalter.

Einige dieser Störungen führen dazu, dass man nicht ein- oder durchschlafen kann. Andere führen zu einer Tagesmüdigkeit.

Die meisten dieser Schlafstörungen lassen sich behandeln. Oft hilft schon ein kurzes Gespräch mit dem Hausarzt. Sollte das Problem länger anhalten, ist der Besuch eines geschulten Somnologen erforderlich. Trotz der erheblichen schulmedizinischen Fortschritte sind großen Teilen der Bevölkerung die mitunter eklatanten Folgen langfristiger Schlafstörungen weitgehend unbekannt. So hätte beispielsweise mancher Schlaganfall, Herzinfarkt oder Verkehrsunfall bei rechtzeitiger Diagnose des weitverbreiteten, so genannten obstruktiven Schlafapnoe Syndroms verhindert werden können.

INDIVIDUELLER SCHLAF

Vorbereitung im Schlaflabor

Jeder Mensch besitzt eine „innere Uhr“, die u.a. den Schlaf- Wachrhythmus steuert. Wie unsere Armbanduhren ticken auch unsere „inneren Uhren“ im 24-Stunden-Takt. Wie aktiv und frisch wir uns zu einer bestimmten Uhrzeit fühlen, ist allerdings sehr unterschiedlich. Manche Menschen, die sogenannten „ Lerchen“ oder „Morgentypen“, haben keinerlei Probleme , das Bett am Morgen voller Elan zu verlassen und abends zeitig zu Bett zu gehen. Andere, die sogenannten „Eulen“ oder „Abendtypen“ müssen sich morgens aus ihrer Schlafstätte quälen, bleiben aber dafür abends lieber ein paar Stunden länger auf den Beinen. Im Gegensatz zu Hamstern ist der Mensch eindeutig ein Nachtschläfer und darauf „programmiert“, am Tage aktiv zu sein.

Wir können unsere Aktivitäts- und Schlafphasen nicht frei wählen. Die so genannte „innere Uhr“ trägt dazu bei, dass der Schlaf am Tage nicht so erholsam wie in der Nacht ist und Arbeiten in der Nacht wesentlich mühsamer als am Tage vonstatten geht. Zudem gibt es auch am Tag bestimmte Zeiten, zu denen wir uns – obwohl wir genügend Nachtschlaf hatten müde fühlen. In den meisten Fällen tritt dieses „Tagestief“ zwischen 12.00 und 16.00 Uhr in Erscheinung. Keineswegs zu Unrecht hält man in manchen Kulturen zu diesem Zeitpunkt gern eine Siesta. Für Schlafmediziner ist es nicht besonders erstaunlich, dass sich während des nachmittäglichen Tagestiefs besonders viele müdigkeitsbedingte Unfälle ereignen. Noch häufiger jedoch kommt es in der Nacht zwischen 23.00 und 6.00 Uhr morgens zu Unfällen – zu einem Zeitpunkt also, zu dem unsere „innere Uhr“ eigentlich auf Nachtschlaf programmiert ist.

Besonders in der 2. Lebenshälfte treten Schlafstörungen auf. Die Nacht wird zum Tag. Hier differenziert der Spezialist Dr. Stoohs zwischen Mann und Frau, erläutert Ursachen und Formen der unterschiedlichen Schlafstörungen und zeigt nach umfassenden Untersuchungen Lösungen auf.

 

 

Kontakt

Somnolab Essen

Schlaflabor am Alfried Krupp Krankenhaus

Wittekindstrafle 62, 45131 Essen

Tel.: 0201 84392-32

E-Mail: essen@somnolab.de

Internet: www.somnolab.de

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